Best-practice

Sport- und Lernpark Heeper Fichten



Turnhalle, Gesundheitszentrum und Sport-Bar sind schon vorhanden

Der TuS Ost Bielefeld (www.tus-ost.de) ist ein moderner Sportverein mit Tradition. Den mehr als 2.800 Mitgliedern wird ein lebendiger Ort für sportliche Leistung, Gesundheit, Spaß und Wohlbefinden geboten. Im TuS Ost sind z.T. Mitglieder aus 24 Nationen aktiv. Das Sportangebot umfasst Gesundheits- und Fitnesssport, Fußball, Handball, Volleyball, Tischtennis und Segeln und richtet sich an alle Altersgruppen.

Mehr als 450 Mitglieder bilden die Fußballabteilung. Zehn Jungen- und drei Mädchenteams sowie sechs Seniorenmannschaften nutzen zurzeit einen Hartplatz der städtischen Sportanlage „Heeper Fichten“. Aufgrund der Kapazitätsengpässe wird regelmäßig ein im gleichen Waldgebiet gelegener weiterer Hartplatz genutzt.

Im Wettbewerb um Fußball spielende Kinder und Jugendliche sind drei Faktoren entscheidend:

  1. Eine hohe Qualität der Trainings- und Betreuungsarbeit
  2. Eine gute Infrastruktur (mit Kunstrasenplatz)
  3. Ein hohes Maß an Beteiligung der Kinder und Jugendlichen (Mehr).

Im Umfeld des TuS Ost sind in den letzten Jahren viele neue Kunstrasenplätze gebaut worden. Die Tendenz von Eltern, Kindern und Jugendlichen auf Vereine zuzugehen, die über einen Kunstrasenplatz verfügen, wird sich in den nächsten Jahren zunehmend verstärken.
Der Verein ist sozusagen „gezwungen“ sein eigenes Gelände zu modernisieren und ein eigenes Konzept zu entwickeln. Dabei werden folgende Ziele verfolgt.

Ziele/Visionen des Projekts

  • Schaffung eines innovativen Sportgeländes, mit dem den Anwohnern aller Altersschichten ein einfacher Zugang zu einem vielfältigen Sport- und Freizeitangebot ermöglicht wird
  • Förderung der Gesundheit, der sozialen und der ethnischen Integration der Stadtteilbewohner
  • Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil
  • Schaffung multifunktionaler Räume, in denen u.a. Sport- und Bewegungsangebote sowie Bildungsmaßnahmen durchgeführt werden können
  • Nutzung ressourcenschonender Energien
  • Schaffung optimaler und witterungsunabhängiger Trainingsbedingungen für die Fußballabteilung
  • Schaffung von zwei Kunstrasenplätzen
  • Schaffung einer beleuchteten Finnbahn mit Verbindung zum Sportgelände
  • Es soll der langfristige Fortbestand der Fußballabteilung gesichert werden.
  • Es soll verhindert werden, dass die Anzahl fußballbegeisterter Jungen und Mädchen (aufgrund der schlechten Platzverhältnisse) sich von der TuS Ost abwenden
  • Die finanzielle solide Basis des Vereins ist zu erhalten.
  • Analyse der Probleme beim Bau anderer Kunstrasenplätze



Die Mitglieder können kaum erwarten, dass es losgeht

Das Umfeld bei der Planung berücksichtigen 

Der demographische Strukturwandel und ein verändertes Sportverhalten stellen neue Anforderungen an die Sport- und Bewegungsräume der Gegenwart und Zukunft. Die Nachfrage der Bevölkerung nach Sportanlagen und Sportangeboten hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

Traditionelle Sportstätten passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen der sich wandelnden Generationen. Mehr Ältere, weniger Kinder, Familien und Migranten erfordern als Zielgruppen unterschiedliche Konzepte in unterschiedlichen Sozialräumen.

Sportstättenplanung muss entsprechend differenziert vorgehen und sollte den gesamten Bewegungsraum umfassen: bestehende normierte Sportanlagen für den organisierten Sport, Spielplätze, Grünflächen und Parks, Straßen und Wege, das unmittelbare Wohnumfeld und auch Außenräume von Schulanlagen.

Sport fördert auch die soziale und ethnische Integration der Stadtteilbewohner. Eine Voraussetzung für die Verstärkung der Integrationskraft der Stadtteile sind geeignete Sportstätten und Bewegungsräume sowie eine Verbesserung des Sportangebotes. Bisher mangelt es vielfach an entsprechenden Rahmenbedingungen sowie umfassenden integrierten Sport- und Stadtentwicklungskonzepten. Es fehlen bedarfsgerechte Bewegungsräume, eine angemessene finanzielle und personelle Ausstattung und Organisation für Sportangebote, besonders in sozial schwachen Stadtquartieren, deren Bewohnern ein einfacher und niedrigschwelliger Zugang zum Sport ermöglicht werden sollte.

Sportanlagen den Bedürfnissen anpassen

Veränderte urbane Lebensstile und verändertes Sportverhalten sowie spezifische Bedarfe unterschiedlicher Alters- und sozialer Gruppen stellen veränderte Anforderungen:

  • an die Qualität der Sportanlagen,
  • an die Integrationsfähigkeit der Sportanlagen in die Stadtteile,
  • an Nutzung, Bewirtschaftung und Organisation/Management,
  • an die Aufwertung und Weiterentwicklung öffentlicher Räume durch und
      für sportliche Aktivitäten,
  • an die wirksame Nutzung der Sekundärwirkungen des Sports.

Wie der TuS Ost Bielefeld seine Ziele in Angriff nimmt, lesen Sie hier.
Das komplette Konzept steht als Download bereit.


Projektskizze TuS Ost Bielefeld
Von der Initiative bis zur Personalplanung

Projektskizze II
Ziele, Maßnahmen und Controlling